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Neuer Vorsitzender der JU Kinzigtal heißt Tom Weber

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Junge Union Kinzigtal wählt neuen Vorstand

Die Junge Union Kinzigtal wählt bei ihrer Hauptversammlung neuen Vorstand / Kritik an Facebook-Post der Linksjugend – Bei der Hauptversammlung der Jungen Union Kinzigtal (JU) hat der neue Vorsitzende, Tom Weber, eine Breitseite gegen die Ortenauer Linksjugend abgeschossen: „Die Linken im Kreis verbreiten unsoziales Gedankengut. Ich kann nichts finden, was schlecht ist, wenn jemand gegenseitigen Respekt einfordert.“ Zuvor hatte die Linksjugend einen Brief einer Lehrerin am Haslacher Schulzentrum auf Facebook heftig kritisiert. Darin vergleichen die Linken die Schule mit einer „Lernfabrik“, in der die Schüler zu „treuen Sklaven verarbeitet werden sollen“, und sie sagen: „Schule ist zum Kotzen.“ Die JU grenze sich, betont Weber, von solchen Positionen entschieden ab. Er stellt klar: „Wenn Kritik an der Schule, dann aber konstruktiv“. Der neue Vorsitzende kann sicher sein, dass ihn seine Mitglieder unterstützen: Sie haben ihn bei der Hauptversammlung einstimmig gewählt. Weber möchte seine Amtszeit nutzen, um mit vielen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit Akzente zu setzen.
Mit Veranstaltungen Akzente setzen
„Spannende Referenten und Diskussionen haben für die JU Wiedererkennungswert“, sagt er. Er könne sich Veranstaltungen insbesondere zu Flüchtlingen, innerer Sicherheit und Breitbandausbau im Kinzigtal vorstellen.
Auch das Thema Schulpolitik wolle der neue Vorsitzende anpacken. In diesem Zusammenhang denkt er an eine Flyer-Aktion und eine Diskussionsveranstaltung mit Schülern, Lehrern und im Idealfall mit Kultusministerin Susanne Eisenmann. Insbesondere im Hinblick auf die Bundestagswahl „wird der neue Vorstand frischen Wind in den Verband bringen“, betont Weber.
Neben Weber wurden weitere Vorstandsmitglieder gewählt: Finanzreferent bleibt Tobias Moog, neuer Schriftführer ist Michael Förster, Beisitzer sind Matthias Bauernfeind, Michaela Große und Alexander Kauffmann.
JU ist Schrittmacher der CDU
Der Junge Union Gebietsverband Kinzigtal hat aktuell 15 Mitglieder, das Einzugsgebiet erstreckt sich über 13 Kommunen vom Mittleren Kinzig- über das Wolf- und Harmersbachtal. Wer in die JU eintritt muss nicht gleichzeitig CDU-Mitglied werden. Das mache „uns unabhängiger und zum Schrittmacher einer Partei, die kurz vor der Bundestagswahl steht“, sagt Weber. Vor diesem Hintergrund bot die Hauptversammlung des Gebietsverbands erneut die Möglichkeit, mit den lokalen Abgeordneten ins Gespräch zu kommen.
Landtagsabgeordnete Marion Gentges leitete die Versammlung, auch die Bundestagsabgeordnete Kordula Kovac stand den Fragen der Mitglieder Rede und Antwort. Beide Mandatsträger betonten, dass die Junge Union bei ihnen immer auf offene Ohren stoße. Sowohl im Hinblick auf Veranstaltungen, als auch für politische Gespräche stünden sie der Jungen Union gerne zur Verfügung.ak


Das ist der neue Vorstand der Jungen Union Kinzigtal, erste Reihe von links: Marion Gentges MdL, Tom Weber (neuer Vorsitzender) und Kordula Kovac MdB, hintere Reihe von links: Tobias Moog (Finanzreferent), Alexander Kauffmann (Beisitzer), Michael Förster (Schriftführer) und Matthias Bauernfeind (Beisitzer). Nicht im Bild ist Michaela Große, die als Beisitzer gewählt wurde.

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